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Sonntag, 13. Januar 2008

Die Jesuiten sind schuld!

Was man nicht so alles findet, wenn man im Internet nach den Jesuiten sucht. Evangelikale Kreise klären uns ja gerne darüber auf, dass die Societas Iesu hinter allen schlechten Ereignissen auf der Welt steckt, z.B. Erster und Zweiter Weltkrieg, Papsttum etc. Nun werden wir darüber informiert, dass die Brüder in Schwarz auch für den Untergang der Titanic verantwortlich sind. Und das kam so:

Es war einmal, dass böse Leute in Amerika eine Zentralbank gründen wollten, um der katholischen Kirche noch mehr Geld zuzuführen und so deren weltweite Dominanz zu stärken. Da traf es sich, dass in Belfast gerade ein großes Schiff gebaut wurde. Die Jesuiten hassten Belfast, weil es protestantisch war. So lockten sie alle Gegner der amerikanischen Zentralbank auf die Titanic und ließen das Schiff untergehen.
Und wenn sie nicht gestorben sind.........

Unser Studentenpfarrer, selbst ein Jesuit, hat natürlich alles abgestritten ;-)

Donnerstag, 3. Januar 2008

Ääähm...das geht..

dann doch ein bischen zu weit. Die Frankfurter Neue Presse weist uns auf eine unlängst in einer evangelischen Kirche stattgefundene Silvesterparty hin.
Ob sich bei derart lauten Bässen noch irgend etwas verkündigen lässt? Einen missionarischen Anspruch hat das Ganze anscheinend ohnehin nicht.

Donnerstag, 20. Dezember 2007

Wie bitte???

Ein Autor des Evangelischen Pfarrerblattes hat Papst Benedikt wegen des Jesus-Buches "intellektuelle Unredlichkeit" vorgeworfen.

Seine Hauptkritikpunkte sind:
- er setzt den historischen Jesus mit den Glaubensaussagen der Kirche gleich
- Jesus habe sich nicht als Gott verstanden
- Jesus habe sich nie zum Gegenstand seiner Verkündigung gemacht

Besagter Kritiker ist Professor für Evangelische Theologie an der Universität Frankfurt/Main.
Die angebliche Toleranz und Auseinandersetzungsbereitschaft einiger liberaler Theologen scheint nur so weit zu gehen, wie man es nicht wagt, an ihren selbstkreierten Wissenschaftsdogmen zu rütteln. Das gleiche, wenn Theologen die konservative Ausrichtung vieler Blogs kritisieren. Da findet dann auch die vielgeliebte Beteiligung der Laien ihre Grenze.
Ich frage mich wirklich, wer hier intellektuell unredlich ist!

Samstag, 15. Dezember 2007

Wirklich abartig!

Ich dachte, ich hätte schon viel gesehen. Es gibt schon unter katholischen Theologen viele, die Dinge erzählen, welche mit dem christlichen Glauben nichts mehr zu tun haben. Aber dieser amerikanische Fernsehprediger übersteigt alle Horrorbilder.

Wenn sein Name nicht echt wäre, könnte er geradewegs einer antichristlichen Satire entsprungen sein: CREFLO DOLLAR. Im Privatbesitz dieses Mannes befinden sich unter anderem: ein großes Anwesen im Wert von mehreren Millionen Dollar, ein 2-Millionen-Dollar-Appartement in New York, mehrere teure Autos, z.B. ein Rolls Royce sowie ein UNBEDINGT notwendiger Learjet, den er braucht, um das Evangelium auch in New York zu predigen.

Als besonderer Leckerbissen erklärt euch Mr. Dollar, warum Armut ein Zeichen von teuflischem Einfluss im jeweiligen Menschen und ein ernstes Hindernis auf dem Weg zur Erlösung ist:



Am Tag des Jüngsten Gerichts möchte ich kein amerikanischer Fernsehprediger sein!